Zum Abschluß der Reise möchte ich hier noch kurz eine kleine Zusammenfassung liefern:

Unsere Reise. Zugegeben, diese Reise war kein Schnäppchen, aber für uns war sie jeden Cent wert. Verglichen mit Bus- oder Schiffsreisen, die meistens 12 Tage dauern, war unsere Tour jedoch preiswert und mit 28 Tagen auch deutlich länger.

Unser Auto brachte uns problemlos und unfallfrei von Deutschland nach Skandinavien und zurück. Klaglos lief der Fiat Ducato 7850 km ohne einen Mucks. Lediglich eine Scheinwerfer-Birne mußten wir in Norwegen tauschen. Ausreichend Diesel, ein Tank voll Ad-Blue und ein bischen Öl hielten unser Auto jederzeit bei guter Laune. 

Unsere Begegnungen. Neben der einheimischen Bevölkerung begegneten uns auch einige Wildtiere. Wir trafen auf Hasen und Füchse. Ausserdem unzählige  verschiedene große und kleine Vögel. Die berüchtigten norwegischen Mücken haben wir nicht getroffen, erst in Finnland surrte es an den Seen etwas. In Schweden waren wir dann wieder Mücken-frei. Rentiere konnten wir in großer Zahl und hautnah betrachten, eines davon inspizierte interessiert unser Wohnmobil (von aussen!). Und als Highlight trafen wir auf zwei Elche. Den einen sahen wir - live und in Farbe - in etwa fünf Meter Abstand in Norwegen am Strassenrand genüsslich Gras fressen, den anderen in größerer Entfernung als er in Finnland über die Strasse wanderte und im Wald verschwand. 

Norwegen

Für mich war Norwegen das absolute Highlight. Die Landschaft ist rauh und zerklüftet, die Natur unberührt. 

  • Positive Eindrücke: Da gibt es viele, aber besonders ist mir aufgefallen dass es keine störenden Windräder und hässliche Solaranlagen gibt. Selbst die Mobilfunkmasten sind unauffällig in die Natur integriert. Trotzdem gab es in ganz Norwegen ein lückenloses Netz - vom Süden bis ans Nordkapp.
    Die Norweger waren durchwegs freundlich und hilfsbereit, die Campingplätze schön, und bis auf einen, ruhig und erholsam.
  • Negative Eindrücke: Gab es eigentlich nicht. Nur das Verhalten der Norweger an den Tankstellen ging mir auf die Nerven. Da tanken die Leute, (gezahlt wird am Automat), gehen in den Shop und kaufen gemütlich ein und du stehtst da und möchtest tanken. Interessiert den Mensch vor dir nicht. Der lässt sein Auto ungerührt an der Zapfsäule stehen, obwohl es drei Meter weiter einen großen Parkplatz gibt. Das haben wir X-Mal an den Tankstellen beobachtet.
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Finnland

  • Positive Eindrücke: Wer Ruhe und Einsamkeit sucht ist in Finnland gut aufgehoben. Gerade im Norden gibt es eigentlich nur Wälder und Bäume und Bäume und Wälder. Und Seen. Doch auch hier ist das Handynetz gut ausgebaut. Die Campingplätze sind mitten im Wald zwischen den Bäumen und an den Seen. Die haben mir besonders gut gefallen. Die Finnen waren freundlich, von der skandinavischen Zurückhaltung haben wir nichts gespürt.
  • Negative Eindrücke: Eigentlich keine, nur der Wald wird irgendwann zu viel. Im Süden Finnlands merkst du dass Finnland zur EU gehört, da dort die bescheuerten Windräder und Solaranlagen auftauchen und damit die Natur zerstören.
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Schweden

  • Positive Eindrücke: Gut ausgebaute Strassen und schöne Campingplätze. Die Leute, die wir trafen, waren sehr freundlich. Die Gegend in Mittel- und Südschweden ist sehr ähnlich wie in Deutschland, wenn man mal von den roten Häusern absieht.
  • Negative Eindrücke: Im Großen und Ganzen keine. Nur die EU-typischen Windräder und Solaranlagen, welche die schöne Gegend versauen, waren nicht wirklich der Hit, auch wenn es nicht so übertrieben viele wie in Deutschland sind.